ICF-Prüfungsfragen kostenlos: 8 Beispiele mit Erklärungen
Kostenlose ICF-Prüfungsfragen auf Deutsch: 5 ACC-Multiple-Choice-Fragen mit voller Erklärung und 3 PCC/MCC-Szenarien mit BESTER und SCHLECHTESTER Antwort.
Wie sehen die Fragen im ICF Credentialing Exam wirklich aus? Hier sind acht Beispiele aus dem öffentlichen Übungspool von ICF Exam Prep: fünf ACC-Fragen mit vollständiger Erklärung und drei PCC/MCC-Szenarien mit Begründung, alle auf Deutsch, so wie Sie sie in der Prüfung sehen, wenn Sie Deutsch als Prüfungssprache wählen.
ICF Exam Prep ist ein unabhängiges Tool ohne Verbindung zur ICF. Die Fragen stammen nicht aus der echten Prüfung, sondern folgen deren Format und Wissensbereichen. Formatangaben geprüft am 5. September 2026 gegen https://coachingfederation.org/credentials-and-standards/credentialing-exam
Fünf ACC-Beispielfragen mit Erklärung
Das ACC-Examen hat 60 Multiple-Choice-Fragen mit je einer richtigen Antwort: Ethik 30 Prozent, Definition und Grenzen 30 Prozent, Kompetenzen 40 Prozent.
Frage 1 (Ethik)
Ein Coach arbeitet mit einem Klienten, dessen Arbeitgeber das Coaching bezahlt. Der Arbeitgeber verlangt detaillierte Sitzungsnotizen. Was sollte der Coach tun?
- A) Vollständige Notizen bereitstellen, da der Arbeitgeber der Zahlende ist
- B) Nur die zu Beginn vereinbarte allgemeine Fortschrittszusammenfassung teilen
- C) Jede Kommunikation mit dem Arbeitgeber verweigern
- D) Den Klienten mündlich fragen und bei Zustimmung vollständige Notizen bereitstellen
Richtige Antwort: B. Was mit einem Sponsor geteilt wird, wird zu Beginn vereinbart (Standards 1.1 und 2.2 des Ethikkodex), nicht nachträglich verhandelt. A verwechselt Zahlen mit Anspruch auf Inhalte. C bricht die Vereinbarung in die andere Richtung. D ist die Falle: Eine mündliche Zustimmung unter Druck ersetzt keine ausdrückliche vorherige Vereinbarung aller Parteien.
Frage 2 (Definition und Grenzen)
Ein Klient beginnt, etwas zu beschreiben, das nach einer klinischen Angststörung aussieht, einschließlich Panikattacken und Schlaflosigkeit. Was sollte der Coach tun?
- A) Dem Klienten helfen, Bewältigungsstrategien innerhalb der Sitzung zu entwickeln
- B) Das Coaching fortsetzen und grundlegende Therapietechniken hinzufügen
- C) Anerkennen, was der Klient geteilt hat, und dann erkunden, ob eine Überweisung an eine Fachkraft für psychische Gesundheit hilfreich wäre
- D) Die Sitzung sofort beenden und dem Klienten den Kontakt eines Therapeuten geben
Richtige Antwort: C. Klinische Symptome liegen außerhalb des Coachings. Der Coach erkennt die Grenze und bleibt zugleich in Beziehung: anerkennen, dann gemeinsam eine Überweisung prüfen. A und B behandeln ein klinisches Thema mit Coaching-Mitteln. D respektiert die Grenze, aber so abrupt, dass der Klient sich fallen gelassen fühlt.
Frage 3 (Definition und Grenzen)
Ein Klient fragt seinen Coach: "Was würden Sie an meiner Stelle tun?" Wie antwortet der Coach am besten gemäß den ICF-Kernkompetenzen?
- A) Der Coach sollte direkt antworten - Ratschläge zurückzuhalten ist unethisch
- B) Diese Anfrage geht in Richtung Beratung; der Coach sollte umlenken und die eigene Perspektive des Klienten erkunden
- C) Der Coach muss sich weigern, sich überhaupt mit dieser Frage zu befassen
- D) Der Coach darf nur antworten, wenn er relevante persönliche Erfahrung hat
Richtige Antwort: B. Im ICF-Verständnis ist der Klient der Experte für sein eigenes Leben. Die Frage wird nicht abgewiesen (C ist unnötig hart), sondern genutzt: Was steckt hinter dem Wunsch nach einem Rat? A macht aus Coaching Beratung. D führt ein Kriterium ein, das im Kompetenzmodell nicht existiert.
Frage 4 (Kompetenzen)
Ein Coach bemerkt, dass der Klient während der Sitzung wiederholt "Ich sollte" verwendet. Welche Kompetenz wird demonstriert, wenn der Coach dieses Muster spiegelt?
- A) Vereinbarungen treffen und aufrechterhalten
- B) Wachstum des Klienten fördern
- C) Aktives Zuhören
- D) Präsenz wahren
Richtige Antwort: C. "Aktives Zuhören" (Kompetenz 6) umfasst ausdrücklich das Erkennen von Mustern in Sprache, Energie und Kommunikation des Klienten. A betrifft den Rahmen der Zusammenarbeit, B die Umsetzung in Handlung, D die innere Haltung des Coaches.
Frage 5 (Kompetenzen)
Ein Klient erreicht sein Sitzungsziel früh und möchte abschließen. Der Coach glaubt, es gäbe noch mehr zu erforschen. Was ist die ICF-konformste Reaktion?
- A) Die Sitzung bis zur vollen vereinbarten Zeit fortsetzen
- B) Das Gefühl der Vollständigkeit des Klienten respektieren und sanft nachfragen, ob er sich wirklich fertig fühlt
- C) Dem Klienten sagen, welche zusätzlichen Erkenntnisse ihm entgehen
- D) Zu einem neuen Thema umleiten, das der Coach als wichtig identifiziert hat
Richtige Antwort: B. "Wachstum des Klienten fördern" (Kompetenz 8) respektiert die Autonomie des Klienten: nachfragen ja, überstimmen nein. A, C und D setzen die Agenda des Coaches über die des Klienten, nur unterschiedlich verpackt.
Drei PCC/MCC-Szenarien mit Begründung
Das PCC/MCC-Examen besteht aus 78 Szenarien in 180 Minuten. Bei jedem Item markieren Sie die BESTE und die SCHLECHTESTE Reaktion.
Szenario 1 (Ethik: Vertraulichkeit)
Ein Coach arbeitet mit einer Führungskraft der obersten Ebene. Mitten im Coaching-Prozess bittet der CEO (ein persönlicher Freund des Coaches) um informelles Feedback zur Leistung der Führungskraft, um eine Beförderungsentscheidung zu treffen. "Nur unter Freunden", sagt der CEO.
- A) Ablehnen, die Vertraulichkeitsvereinbarung erklären und die Anfrage dem Klienten proaktiv in der nächsten Sitzung offenlegen.
- B) Nur allgemeine positive Beobachtungen teilen, da es informell ist und der Karriere des Klienten nützen könnte.
- C) Dem Klienten eine SMS schreiben und vor dem Gespräch mit dem CEO um Erlaubnis bitten.
- D) Das Engagement sofort beenden, da der Interessenkonflikt nicht gemanagt werden kann.
BESTE: A. SCHLECHTESTE: B. A wahrt die Vertraulichkeit und macht den Klienten durch Transparenz zum Partner. B wirkt harmlos und ist trotzdem die schlechteste: Jede Weitergabe ohne vorherige, spezifische schriftliche Zustimmung des Klienten ist ein Verstoß. C ist unvollständig, weil eine SMS kein angemessener Kanal für eine Einwilligung dieser Tragweite ist. D ist unverhältnismäßig. Die schlechteste Antwort ist oft die "nette", nicht die dramatische.
Szenario 2 (Coaching-Haltung)
Ein Coach mit 20 Jahren Führungserfahrung im Unternehmen coacht einen erstmaligen Manager, der mit einem Teamkonflikt kämpft. Während der Klient spricht, erkennt der Coach das Muster und ist sich sicher, genau zu wissen, was der Klient tun sollte.
- A) Die Lösung teilen, die in der eigenen Karriere des Coaches funktioniert hat.
- B) Den inneren Drang zu beraten wahrnehmen, ihn beiseitelegen und eine neugierige Frage stellen, um die einzigartige Perspektive des Klienten zu verstehen.
- C) Die Schwierigkeit bestätigen und zwei oder drei Optionen anbieten, basierend auf dem, was sich aus Sicht des Coaches bewährt hat.
- D) Fragen, was der Klient versucht hat, und dann zu dem Ansatz lenken, den der Coach für richtig hält.
BESTE: B. SCHLECHTESTE: A. B zeigt die Coaching-Haltung (Kompetenz 2): den eigenen Impuls bemerken, managen, neugierig bleiben. A ist direktes Vorschreiben und verlässt die Coach-Rolle vollständig. C und D sind verkleidete Ratschläge, als Optionen bzw. als Frage mit vorgegebener Richtung: schlechter als B, weniger extrem als A.
Szenario 3 (Grenzen des Coachings)
Ein Klient beginnt zu weinen und beschreibt eine Kindheitserinnerung, die immer wieder auftaucht, wenn er am Arbeitsplatz mit Konflikten konfrontiert ist.
- A) Den Klienten durch eine Visualisierung führen, um "das innere Kind zu heilen".
- B) Die Emotion präsent anerkennen, Stille zulassen und den Klienten einladen zu teilen, was er damit im Kontext dessen tun möchte, wofür er ins Coaching gekommen ist.
- C) Das Thema wechseln, um die Dinge sicher zu halten.
- D) Das Muster als wahrscheinliches Trauma diagnostizieren und eine spezifische therapeutische Methode empfehlen.
BESTE: B. SCHLECHTESTE: A. B verbindet Empathie, Stille und die Wahl des Klienten über die Richtung (Marker 4.2, 5.5 und 5.3). A ist eine therapeutische Intervention außerhalb des Tätigkeitsbereichs und kann schaden. D diagnostiziert, was ebenfalls keine Coach-Aufgabe ist, bleibt aber weniger invasiv als A. C weicht aus und lässt den Klienten mit seiner Emotion allein.
Was diese acht Fragen verraten
- Im ACC-Examen entscheidet oft ein Wort: "erkunden" statt "empfehlen", "vereinbart" statt "zugestimmt".
- Im PCC/MCC-Examen bleibt die beste Antwort in der Coach-Rolle und behandelt den Klienten als Partner; Beraten, Diagnostizieren und Vertraulichkeitsbruch führen zur schlechtesten.
Die Methode für die Doppelentscheidung: BESTE/SCHLECHTESTE-Fragen beantworten. Alle Formatfakten: Leitfaden zum ICF Credentialing Exam.
Weiter üben: 7 Fragen kostenlos
Mit ICF Exam Prep üben Sie 7 Fragen kostenlos ohne Registrierung, 15 mit E-Mail-Adresse. Vollzugang: 19 USD (ACC), 39 USD (PCC/MCC), 49 USD für beide, unbegrenzt gültig, 7 Tage Geld-zurück-Garantie. Geübt wird in den 16 Sprachen der echten Prüfung, siehe ICF-Prüfung in Ihrer Sprache.
Häufige Fragen
Stammen diese Fragen aus der echten ICF-Prüfung?
Nein. Sie stammen aus dem öffentlichen Übungspool von ICF Exam Prep, einem unabhängigen Tool ohne Verbindung zur ICF. Sie folgen dem offiziellen Format und den offiziellen Wissensbereichen, nicht dem geheimen Prüfungsinhalt.
Wie sehen die Fragen im PCC/MCC-Examen aus?
Ein Szenario, vier Reaktionen, und Sie markieren die BESTE und die SCHLECHTESTE. 78 solcher Items in 180 Minuten.
Wie viele Fragen kann ich kostenlos üben?
7 Fragen ohne Registrierung, 15 mit E-Mail-Adresse. Der Vollzugang kostet 19 USD (ACC), 39 USD (PCC/MCC) oder 49 USD für beide.
Zuletzt geprüft gegen coachingfederation.org:
Bereit zum Üben?
ICF Exam Prep: 200 Fragen in den 16 Prüfungssprachen, 7 kostenlos ohne Registrierung. 19 USD (ACC), 39 USD (PCC/MCC) oder 49 USD für beide, unbegrenzt gültig, 7 Tage Geld-zurück-Garantie.
ICF Exam Prep öffnen